27.07.12

Den Sternen nah

(Bild: Christoph Seelbach Fotografie)

(Bild: Christoph Seelbach Fotografie)

(Bild: Christoph Seelbach Fotografie)

Von: JK

Galaxie als Vorbild beim Haus der Astronomie in Heidelberg

Seit Dezember 2011 ist die Stadt Heidelberg um eine Attraktion reicher: Auf dem Königsstuhl entstand mit dem Haus der Astronomie ein außergewöhnlicher Neubau, der in Form einer Spiralgalaxie entwickelt wurde und seinen Platz neben dem Max-Planck-Institut für Astronomie (MPIA) und der Landessternwarte findet.

Das spektakuläre Gebäude ist das wohl bislang einzige Zentrum für astronomische Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit. Es soll der allgemeinen Öffentlichkeit die Faszination der Astronomie vermitteln, die Einbindung astronomischer Themen in Schule und Kindergarten fördern und den Austausch zwischen den Wissenschaftlern forcieren. Die gläsernen Elemente der Fassade bestehen aus rund 600 m2 SGG Climaplus One und SGG Solar Control, im Inneren wurden zusätzlich noch 50 m2 Verbund-Sicherheitsglas SGG Stadip verbaut, beides geliefert vom österreichischen CLIMAplusSECURIT-Partner Eckelt Glas.

Bei dem auf den ersten Blick punktsymmetrischen Gebäude sind sowohl die Geschossebenen als auch die Fassade um das Zentrum gedreht. Dadurch wird die Galaxie nicht als zweidimensionales Bild umgesetzt, sondern als räumliches Gebilde von Umlaufbahnen. Die gewundenen Spiralarme mit den Nutzebenen sind um ein halbes Geschoss versetzt und unterstützen zusätzlich die Gebäuderotation um den Kern. Querbezüge zwischen den Räumen der beiden Spiralarme lassen den Besuchern und Nutzern die außergewöhnliche Gebäudeform frei erleben.

Zentrum des Hauses bildet ein multifunktionaler Hörsaal, der mit modernster multimedialer Technik ausgestattet ist. Hier können neben klassischer Vortragsnutzung auch Bilder und 3D-Visualisierungen astronomischer Beobachtungen eindrucksvoll gezeigt werden – vergleichbar mit einem Planetarium. In den beiden Spiralarmen des Gebäudes befinden sich unter anderem speziell ausgestattete Praktikums- und Unterrichtsräume sowie Büroräume. Das nachhaltige Energiekonzept nutzt zudem gleichermaßen Sonnenenergie und Erdwärme. Zusätzlich zum HdA ist eine Beobachtungsstation mit Platz für die Kleinteleskope auf dem Gelände der benachbarten Landessternwarte in Vorbereitung.

Der Standort des Haus der Astronomie ist bewusst gewählt. Schon vor dem Bau des neuen Gebäudes gehörte auf dem Heidelberger Königsstuhl die Erforschung der Sterne zum Alltag. Sowohl das Max-Planck-Institut für Astronomie als auch die Landessternwarte sind auf dem rund 600 Meter hohen Berg untergebracht. Heidelberg gilt als Hauptstadt der Astronomie in Deutschland.

www.climaplus-securit.com


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