Ausgabe 05/2010

die Konjunktur zieht an, der ifo Geschäftsklimaindex steht so hoch wie lange nicht mehr. Und doch ist man in der Baubranche eher vorsichtig optimistisch, was die Zukunft angeht. Der Verband Fenster und Fassade (VFF) zum Beispiel ? 2009 mit einem ...
die Konjunktur zieht an, der ifo Geschäftsklimaindex steht so hoch wie lange nicht mehr. Und doch ist man in der Baubranche eher vorsichtig optimistisch, was die Zukunft angeht. Der Verband Fenster und Fassade (VFF) zum Beispiel – 2009 mit einem Mengenplus von 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr – erwartet zwar zunächst noch eine weitere Steigerung, blickt aber gleichzeitig mit Sorge auf die auslaufenden staatlichen Förderprogramme und die leeren Kassen von Bund und Ländern. In weiser Voraussicht hat der VFF daher jetzt ein Marktanreizprogramm initiiert, dass neue Umsatzimpulse bringen soll (Seite 15). In der Transportbeton-Branche ist man – wie ich jetzt auf der Jahrestagung in Berlin von vielen Seiten hören konnte – ein wenig skeptisch, was die Zukunftsaussichten angeht. Doch auch hier steckt man den Kopf nicht in den Sand, setzt auf aktive Marktbearbeitung und neue Konzepte im Bereich des nachhaltigen Bauens. Stichwort „Nachhaltigkeit“. Hierzu haben wir in der aktuellen Ausgabe wieder spannende Objekte für Sie zusammengestellt. Das bereits preisgekrönte Forschungsprojekt „Rintheimer Feld“ in Karlsruhe zum Beispiel zeigt anhand einer Großsiedlung, welche Potenziale ein ganzheitliches energetisches Sanierungskonzept haben kann – vor allem auch für den Bereich der Fassade. Mehr dazu auf den Seiten 7 bis 10. Wie ein intelligentes Zusammenspiel von Aluminium-Fassade sowie Fenster- und Türenlösungen aussehen kann, veranschaulicht das Beispiel der neuen Seniorenresidenz „Residenz Au Lac“ auf Seite 4 und 5. Nicht zuletzt möchte ich mich bei Ihnen als neuer verantwortlicher Redakteur der Fassade vorstellen. Unser Ziel ist es, in Zukunft noch näher am Markt zu sein und Ihnen einen Mix aus spannenden Objektberichten, News und Hintergrundinformationen aus der Fassaden-Branche zu bieten. Über ganz aktuelle Themen werden wir Sie zusätzlich mit einem Online-Newsletter auf dem Laufenden halten. Ich freue mich auf viele interessante Gespräche und bin für Ihre Anregungen immer offen. Und nun wünsche ich Ihnen eine interessante Lektüre. Mit besten Grüßen Jens Meyerling jens.meyerling@kleffmann-verlag.de
Unweit vom Münster-Platz ist vor kurzem in der Stadtmitte von Ulm das neue Service-Center ?Neue Mitte Ulm? entstanden. Künftig können die Bürger der Stadt dort alle Dienstleistungen der Stadtwerke und der Stadtverwaltung an einer zentalen Anlaufstelle ...
Unweit vom Münster-Platz ist vor kurzem in der Stadtmitte von Ulm das neue Service-Center „Neue Mitte Ulm“ entstanden. Künftig können die Bürger der Stadt dort alle Dienstleistungen der Stadtwerke und der Stadtverwaltung an einer zentalen Anlaufstelle in Anspruch nehmen. Das architektonisch außergewöhnliche, nach den Plänen der Architekten der Michelgroup (Ulm) als Niedrigenergiehaus geplante Gebäude fällt vor allem durch seine aufstrebende, betont vertikal gegliederte Fassade im eleganten Nadelstreifen-Look ins Auge. Energieberatung und Bürgerservice unter einem Dach Die Planung der Archiktekten sah die ganzheitliche Umsetzung von städtebaulichen Aspekten und Architektur einerseits und Inneneinrichtung, Licht und Design andererseits vor. Unter dieser Prämisse galt es, die unterschiedlichen Interessen der Nutzer unter Berücksichtigung der Gebäudegeometrie und größe aufeinander abzustimmen. So entstand nach über einem Jahr Bauzeit ein Gebäude, das sich harmonisch in die bemerkenswerte Blockrandbebauung der Neuen Mitte einreiht. Außergewöhnliche Fassade setzt Zeichen Idee der Fassadengestaltung war es, historische Elemente aus dem Gebiet sowie vorgefundene klassische Baustoffe zu interpretieren und zu einem neuen Fassadenthema auszuarbeiten. So wurde die Fassadenkonstruktion als zweischaliges, wärmegedämmtes und hinterlüftetes System konzipiert. Für die graubraunen Klinker der Vorsatzschale kommt ein Riegelformat des Klinkerherstellers GIMA Girnghuber GmbH (Marklkofen) zum Einsatz. Dieses wurde zusätzlich durchgefärbt und mit geschälter Oberfläche versehen. Senkrecht verarbeitet mit einer Breite von nur 40 Millimetern und sehr schmaler Stoßfuge, verleiht das gestreckte Format dem schlanken Baukörper ein elegantes Kleid. Abhängig von der Baukonstruktion variieren die im wilden Verband vermauerten Klinker in der Höhe zwischen 125 und 490 Millimetern bei einer Tiefe von 115 Millimetern. Fertigteile – überwiegend eingesetzt an den Ecken und bedingt auch für Stürze – wurden aus Läuferwinkeln und Riemchen erstellt und mit Schwalbenschwanzrücken ausgeführt. So wird eine zuverlässige Betonhaftung gewährleistet. Der monolithische Charakter des Hauses wurde auch dadurch unterstrichen, dass das Dach mit Tonziegeln (Biberschwänze) in einer der Fassade angepassten Farbe eingedeckt wurde. Dachdurchlässe wurden auf ein Minimum reduziert, so dass sie den Ausblick vom Ulmer Münster nicht stören. Die im Übrigen klassische Gliederung der Giebelfassade durch Kastenfenster mit integriertem Verschattungssystem wurde modern eingefügt in eine zeitgemäße, bündige Fassadengestaltung. Objekttafel Bauherr: SWU Stadtwerke Ulm/NeuUlm GmbH Architekten: Michelgroup GmbH (Ulm) Fassadenbekleidung: GIMA Girnghuber GmbH (Marklkofen) Hauptnutzfläche: 1400 Quadratmeter Investiton: 3 Mio. Euro Baubeginn: Januar 2009 Fertigstellung: April 2010 Die Neue Mitte hat mit dem eleganten Neubau des Service-Centers ein weiteres bedeutendes Gebäude dazugewonnen. GIMA-Ziegel (Martin J. Duckek, Ulm)
In Biel ist unweit des idyllischen Bieler Sees ein modernes Seniorenzentrum entstanden. Auf einer Grundfläche von 11 950 Quadratmetern bietet die ?Residenz Au Lac? besonders gut situierten älteren Menschen in vier rechtwinklig angeordneten ...
In Biel ist unweit des idyllischen Bieler Sees ein modernes Seniorenzentrum entstanden. Auf einer Grundfläche von 11 950 Quadratmetern bietet die „Residenz Au Lac” besonders gut situierten älteren Menschen in vier rechtwinklig angeordneten Gebäudetrakten mit 67 Wohneinheiten und Innenhof optimale Bedingungen für einen geruhsamen Lebensabend. Neben dem umweltfreundlichen Konzept zur Wärmeerzeugung ist besonders die vorfabrizierte Leichtbaufassade der neuen Residenz ein echtes Highlight. Fassadenkonzept und Konstruktion Über dem flächigen, zweigeschossigen Sockel des Gebäudes – in diesem befinden sich öffentlich genutzte Räume bzw. Dienstleistungsanbieter – erheben sich vier private Wohntürme. Die umlaufende Fassade ist geprägt von einem unregelmässigen, vorgelagerten Raster mit minimalem Relief. Dahinter liegende Wandscheiben sind in Farbe und Helligkeit geschossweise nuanciert. Im Gegensatz zu den Straßenfassaden überrascht die hofseitige Fassade mit einem frischen Grün. Dort bildet das Raster eine tiefere Leibung, welche die Funktion von Pflanzentrögen übernimmt. Als Fassadensystem im Erdgeschoss (Außenfassade und Innenhof) wurde die isolierte Aluminium- Fassadenlösung CW 50 von Reynaers Aluminium gewählt. Hierbei handelt es sich um ein Pfosten-Riegel-System für Vertikalund für Schrägfassaden mit modularem Aufbau. Das System wurde vom Metallbau- Unternehmen Charles Sauter AG (Lyss) teilweise lose und vor Ort als Reihenmontage montiert und verglast. Alle Pfosten wurden mit einem eingeschobenen Stahlflach auf der ganzen Höhe statisch verstärkt. Dieses Stahlflach diente zudem als Unterkonstruktion und als Elementbefestigung oben in der Betondecke und konnte unten auf einen UK-Stahlwinkel angeschweißt werden. Die Elemente für die drei Innenhöfe wurden im Werk der Charles Sauter AG zusammengebaut. Auf dem dortigen Stabbearbeitungszentrum wurden alle Profile mit allen notwendigen Bohrungen und Ausklinkungen versehen. Die 3-fach-Isolierverglasungen mit einem U-Wert von 0,6 W/m2K nach der Norm EN 673 wurde von außen eingesetzt – mit anschließender Montage von Druck- und Deckprofilen. Der Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert) der Verglasung beträgt 36 Prozent. 13 verschiedene Farbtöne im Einsatz Zahlreiche Einsatzelemente – zum Beispiel Drehkipplüftungsflügel, RWA-Flügel und Notausgangs-Türen an der Fassade im Erdgeschoss – wurden mit dem System Reynaers CS 77 ausgeführt. Bei den Innenhof-Fassaden wird mit zahlreichen Hebeschiebe-Elementen im Reynaers-System CP 155-LS der Zugang in die Innenhöfe gewährleistet. Die insgesamt über 170 Tonnen Bleche aus Aluminium – verarbeitet zu Lisenen, Storenblenden, Dachrändern, Fensterbänken, Verkleidungsblechen, Brüstungsabdeckungen und zu vielen anderen Formen in 13 verschiedenen Farbtönen – erforderte vom Metallbauer große logistische Leistungen und viele zusätzliche Aufwände. Ergänzend zum Fassadensystem CW 50 kamen in der Außenfassade Tür-Einsatzelemente aus den Systemen CS 86-HI (hoch isolierendes Fenster- und Türsystem) und CS 77 zum Einsatz. Die Hebe- Schiebetür-Einsatzelemente im Innenhof- Bereich wurden mit dem System CP 155-LS in 2-bahniger Ausführung realisiert. Geschosshohe Fassadenelemente Als eigentliche Besonderheit im Erdgeschoss der Residenz sind die geschosshohen Fassadenelemente mit teilweise einer Höhe von 4 Metern zu erwähnen – auch diese wurden im Werk vorgefertigt und dann vor Ort montiert. Beim auch dort eingesetzten Fassadensystem CW 50 wird das Infiltratwasser in den Pfostenprofilen mittels eines Kunststoff-Profils nach Außen geleitet. Dadurch sind die Druckleisten und Abdeckprofile außerdem in Abständen von jeweils 300 Millimetern mit einer Schlitzöffnung versehen worden. Bei der Verbindung der Pfostenprofile (in der gleichen Fläche oder einem bestimmten Winkel), wurden in den Entwässerungskanälen Drainagestücke aus Hart-Kunststoff geklebt. Auf diese Weise wird die Unterbrechung des Drainagekanals überbrückt und eine Dichtung gebildet, so dass das Drainagewasser nicht nach Innen eindringen kann. Da es sich beim Gebäudekomplex in Biel um einen Neubau mit vielen Ecken und mit unterschiedlichen Innenhof-Fassaden handelt, ist aufgrund der diversen Achsmaße kein Fassadenelement in den Ausmaßen gleich wie das andere. 8000 Programme bzw. Arbeitsgänge waren im Werk der Charles Sauer AG für die Fertigung der Teile nötig, wobei es insgesamt 2800 Gebäudeachsen zu berücksichtigen galt. Verarbeitet wurden insgesamt 170 Tonnen Alublech und ca. 40 Tonnen Stahlblech. Im oberen Teil der Fassade, das heißt bei den vier Stockwerken oberhalb des Erdgeschosses, wurden Holz-/Metall-Fenster eingesetzt. Energieeffizientes Aluminium- Fenstersystem Durch den Einsatz von neu entwickelten, innovativen Mehrkammer-Isolationsstegen bietet das Reynaers Concept System 86 Hoch Isolierend (CS 86 HI) eine gute thermische Trennung, ist damit hoch wärmedämmend und trägt somit zur Energieeinsparung bei. Die energieeffizienten Reynaers Fenster- und Türsysteme CS (Concept System) sind modular konzipiert. Die Profilhalbschalen innen und außen sind als Baukastensystem konzipiert. Die Bautiefen unterscheiden sich nur durch den Einsatz unterschiedlicher Isolierstege. Wärme- und Brandschutz gewährleistet Für die vier neuen Gebäudetrakte galt es zudem die Anforderungen des baulichen Wärmeschutzes (Dämmung) sowie des Schall- und des Brandschutzes gemäß den geltenden Vorschriften einzuhalten. Da es sich bei den Bewohnerinnen der Altersresidenz Au Lac zur Hauptsache um sehr anspruchsvolle Pensionäre der Mittel- und der Oberschicht handelt, gab es bei diesem Projekt natürlich auch bezüglich Lärmschutz einige „Knacknüsse“ zu lösen. Objekttafel Bauherr: Stiftung TRIX (Biel) Architekt: Arbeitsgemeinschaft mlzd/zipag, Zingg+Partner AG (Biel) Metallbau/Fassaden: Charles Sauter AG (Lyss) Aluminium-Systeme: Reynaers Aluminium (Frauenfeld) Baubeginn: Juni 2007 Offizielle Eröffnung: März 2009 Grundfläche: 11 952 m2 + 2 170 m2 EH Bauvolumen: 65 000 m3 + 8 000 m3 EH Fassade im Detail: Blick auf das Einsatzelement im System CS 86-HI. Die neue Seniorenresidenz „Au Lac” in Biel bietet 67 Wohneinheiten. Reynaers Aluminium (3) Die vorfabrizierte Leichtbaufassade verleiht der Residenz Au Lac das gewisse Extra. Objekte
Mit dem im Bau befindlichen Bürohochhaus Tower 185 an der FriedrichEbertAnlage wächst bis zum Ende des Jahres 2011 die Dominante des Europaviertels in Frankfurt am Main in den Himmel. Der von der Vivico Real Estate GmbH als Bauherr realisierte ...
Mit dem im Bau befindlichen Bürohochhaus Tower 185 an der FriedrichEbertAnlage wächst bis zum Ende des Jahres 2011 die Dominante des Europaviertels in Frankfurt am Main in den Himmel. Der von der Vivico Real Estate GmbH als Bauherr realisierte 50geschossige und 185 Meter hohe Turm ist dem Einkaufsund Kongresszentrum Skyline Plaza benachbart und liegt genau zwischen Messe, Hauptbahnhof und Bankenviertel. 185 Meter hoher Turm mit drei Segmenten Der Tower 185 – dieser besteht aus drei Segmenten – wurde vom Büro Prof. Christoph Mäckler Architekten aus Frankfurt auf einem hufeisenförmigen Sockelgebäude geplant. Das 100000 Quadratmeter Mietfläche bietende Hochhaus zeigt eine Aluminium- Glas-Fassade und es erscheint von oben nach unten geteilt und nach außen gedreht, um in seiner Mitte einem vollständig verglasten Turm auf ovalem Grundriss Raum zu geben. Der Tower 185 wird komplett in Stahlbeton-Massivbauweise als Tube-in-Tube-Konstruktion gebaut. Das heißt: Erschließungskern und Fassaden sind tragende Elemente und untereinander ausgesteift. Den Bau der Fassaden des Hochhausturms übernimmt die FKN Fassaden GmbH (Neuenstein). Als Aluminium-Systemlieferanten beauftragte FKN die Hydro Building Systems GmbH, die dafür Sonderkonstruktionen ihrer Marke Wicona entwickelte. Diese basieren auf Elementen des Fenstersystems Wicline und des Fassadensystems Wictec EL (Elementfassaden). Das gläserne mittlere Turmsegment auf ovalem Grundriss wird durch polygonal angeordnete Sonderkonstruktionen der Elementfassade Wictec gebildet. Alle Sonderkonstruktionen umfassend geprüft Alle für die Sonderkonstruktionen erforderlichen Prüfungen wurden in einem der modernsten Prüfzentren Europas ausgeführt: Dem Test Centre von Wicona in Bellenberg. Dort lassen sich Fassadensegmente bis zu 10 x 10 Metern Größe auf Luftdurchlässigkeit nach EN 12153, Statische Schlagregendichtheit nach EN 12155, Dynamische Schlagregendichtheit nach EN 13050, Widerstandsfähigkeit bei Windlast nach EN 12179, Stoßfestigkeit nach EN 14019 und Tragfähigkeit absturzsichernder Verglasungen nach TRAV prüfen. Die Prüfeinrichtungen wurden in Zusammenarbeit mit dem Institut für Fenstertechnik, ift- Rosenheim, entwickelt und abgestimmt. Die für das Turmhochhaus in zwei Varianten entwickelten Sonderkonstruktionen Wictec EL/SK, gebildet aus Wicline Fensterelementen und Wictec Fassadenelementen, sind durch folgende bauphysikalische Daten gekennzeichnet: Wärmeschutz: Fassaden vom Typ 1: Ucw = 1,3 W/m²K (gefordert 1,44 W/m²K) Fassaden vom Typ 2: Ucw = 1,5 W/m²K (gefordert 1,55 W/m²K). Schallschutz: Wictec EL/SK vom Typ 1: 38 dB für die Luftschalldämmung (gefordert: 32 bzw. 36 dB) und 61 dB für die Schall-Längsdämmung. Fassaden-Typ 2: 37 dB für die Luftschalldämmung (gefordert: 32 dB) und 55 dB für die Schall- Längsdämmung. Die Aluminiumfenster-Konstruktionen sind in bestimmten Bereichen mit Prallscheiben ausgestattet. Das Wicona Unisys-Prinzip ermöglichte die problemlose Integration der Brandschutzfunktionen in die Fassade. Wenn das prestigeträchtige Bauwerk im nächsten Jahr fertig ist, wird die Skyline von Frankfurt um ein weiteres Highlight bereichert. Objekttafel Planer: Professor Christoph Mäckler Architekten (Frankfurt a. M.) Fachingenieur: A & F Architektur & Fassadenplanung (Frankfurt a. M.) Bauherr: Vivico Real Estate GmbH (Frankfurt a. M.), Tower 185 Projekt GmbH + Co. KG. (Frankfurt a. M.) Projektsteuerung/Bauleitung: omniCon, Gesellschaft für innovatives Bauen mbH (Frankfurt a. M.) Rohbau: ARGE Tower 185: HOCHTIEF Construction AG / Beton-System- Schalungsbau GmbH Fensteru. Fassaden: Hydro Building Systems GmbH (Ulm) Fassadenbau: FKN Fassaden GmbH (Neuenstein) Bauzeit: 2009 – 2011 Finanzierung: Bankenkonsortium unter Führung der Eurohypo AG Kreditvolumen: 254 Mio. Euro Eindrucksvoll: Der neue Tower 185 wird ab 2011 die Frankfurter Skyline bereichern Vivico Real Estate
Um aus der Großsiedlung Rintheimer Feld in Karlsruhe langfristig ein attraktives Wohnquartier zu machen, werden im Rahmen eines umfangreichen Forschungsprojektes derzeit unterschiedliche Sanierungsansätze an den Gebäuden erprobt. Langfristig zielt das ...
Um aus der Großsiedlung Rintheimer Feld in Karlsruhe langfristig ein attraktives Wohnquartier zu machen, werden im Rahmen eines umfangreichen Forschungsprojektes derzeit unterschiedliche Sanierungsansätze an den Gebäuden erprobt. Langfristig zielt das Konzept auf eine städtebauliche Werterhöhung, Minimierung des Primärenergieeinsatzes und der CO2-Emissionen sowie eine nachhaltige Stadtentwicklung ab. Insgesamt umfasst die Siedlung 30 Wohnhäuser mit rund 1000 Wohnungen, die in den Jahren 1954 bis 1974 erstellt wurden. Umfangreiche Sanierungsarbeiten geplant Nach den Plänen der Volkswohnung GmbH sollen in den nächsten Jahren die Gebäude saniert und an das Nahwärmenetz angeschlossen werden. Im Fokus der zahlreichen energetischen Sanierungsmaßnahmen stehen unter anderem die Dämmung der Gebäudehülle sowie die Anbringung neuer Balkone an der Fassade. Neben einem umfassenden wohnungswirtschaftlichen Konzept wurde für die Siedlung auch ein integrales Energiekonzept erarbeitet, bei dem die innovative, teilweise experimentelle energetische Sanierung einzelner Gebäude erprobt werden soll. Es soll klären, welche technischen Maßnahmen am Gebäude und an der Versorgungsinfrastruktur zu einem optimalen Verhältnis zwischen Einsparung und eingesetztem Kapital führen. Hierzu bedarf es also nicht nur einer Planung des Potenzials für mehr Energieeffizienz, sondern auch der Einschätzung der Auswirkungen von Sanierungsmaßnahmen auf das gesamte Quartier. Das energetische Konzept sieht vor, durch Kombination unterschiedlicher Maßnahmen den Primärenergiebedarf deutlich zu reduzieren. Ersatz der alten Balkone durch ein modernes System Im ersten Schritt wurden zwei Gebäude aus den 50er Jahren mit je 30 Wohneinheiten analysiert und auf die technische Machbarkeit der energetischen Sanierung geprüft. Zu den umfangreichen Sanierungsmaßnahmen zählte auch der Ersatz der alten Balkone, die sowohl in Hinblick auf ihre Größe als auch in ihrer Anschlussausführung nicht mehr zeitgemäß waren. Da die StahlbetonBalkone mit nur zwei Stützen an den Bestand angebracht werden sollten, entschied man sich bei der Planung für eine speziell für diese Anwendung entwickelte Systemlösung von der Schöck Balkonsysteme GmbH. Diese ermöglicht mit einem Verbindungsmodul, das die Balkone kraftschlüssig mit der Altsubstanz verbindet, das statisch sichere Anbringen der Balkone. Die Balkonplatten werden dabei in das Verbindungsmodul eingehängt und seitlich von zwei Stützen getragen. Durch die Integration der bewährten IsokorbTechnologie gewährleistet es zudem die thermische Entkoppelung der Bauteile vom Altbestand und reduziert damit den Wärmeabfluss aus dem warmen Innenraum nach außen. Die Energiebilanz des Gebäudes und der Wohnkomfort der Bewohner werden somit deutlich verbessert. Ein zusätzlicher Vorteil: Das Verbindungselement schaut nach Fertigstellung der Dämmmaßnahmen nur noch dezent aus der Fassade heraus. Bei der Sanierung des Gebäudes ergab sich jedoch eine Besonderheit. Denn bei der eingesetzten Dämmung handelt es sich nicht um eine klassische Dämmschicht – beispielsweise aus Mineralwolle – sondern um eine VakuumDämmung. Sie verfügt im Vergleich zu herkömmlichen Dämmstoffen über eine deutlich verbesserte Wärmedämmeigenschaft – und das bereits bei geringster Dämmstoffdicke, so dass schlanke Konstruktionen möglich sind. Dämmung mit VakuumIsolationsPaneelen Die neu entwickelte Vakuumdämmung mit VakuumIsolationsPaneelen (VIP) vom Energiesparspezialisten Variotec (Neumarkt) besteht aus einem unter Vakuum stehenden Stützkern aus pyrogener Kieselsäure. Dieser wird von einer mehrlagigen, metallisierten Hochbarrierefolie diffusionsund luftdicht abgeschlossen. Die kleinen kugelförmigen Bestandteile der pyrogenen Kieselsäure reduzieren die Wärmeübertragung der Festkörperleitung, da sich die einzelnen Teilchen nur punktuell berühren. Zudem ist die Wärmeübertragung durch Strahlung vermindert, da Siliciumcarbit als InfrarotTrübungsmittel zum Einsatz kommt. Die entscheidende Reduktion des Wärmetransports wird jedoch durch das Evakuieren erreicht: Die verbleibenden Luftmoleküle stoßen seltener zusammen, so dass die wärmeübertragende Teilchenbewegung minimiert wird. Die VakuumIsolationsPaneele werden als elementierte Bauteile mit hohem Vorfertigungsgrad geliefert. Um großflächige Wände zu bestücken, werden mehrere Platten nebeneinander platziert. VIPintegriertes WDVSystem im Einsatz Bei der Sanierung des Gebäudes im Rintheimer Feld wurden Paneele in vier unterschiedlichen Formaten eingesetzt. Die Paneele werden in einem Schienensystem verlegt und annähernd wärmebrückenfrei aneinander gereiht. Zum Ende der Reihe wird aus der Kombination der unterschiedlichen Elemente die maximal verlegbare Fläche abgedeckt. Die Lücken von maximal 9 Zentimetern Breite, die nicht mit der Kombination aus den unterschiedlichen Plattenformaten abgedeckt werden können, werden dann mit extrudiertem Polystyrol (EPS) gefüllt. Das eingesetzte VakuumIsolationsPaneel sorgt für eine geringe Dämmstoffdicke: Sein VIPDämmkern umfasst 40 Millimeter und wird mit 4 Millimeter starken Schutzdeckschichten beplankt. Die gesamte Dicke der Paneele liegt somit bei 48 Millimetern. Eine gedoppelte EPS-Deckschicht von 5 Zentimetern wird als Schutzschicht eingesetzt, so dass die gesamte Dämmstoffstärke des Systems rund 10 Zentimeter beträgt. Dabei wird ein U-Wert von 0,13 W/m²K aus VIP und EPS erreicht. Das neuwertige VIPintegrierte WDV-System wurde von den Unternehmen Variotec und Brillux (Münster) entwickelt. Individualisiertes Verbindungsmodul Da es sich bei der Dämmung nicht um eine klassische Dämmschicht handelte, wurde das Verbindungsmodul für den Balkonschluss von den Ingenieuren der Schöck Balkonsysteme GmbH auf die Vakuum- Dämmung abgestimmt. Die Wärmedämmeigenschaften wurden dabei nicht beeinflusst und auch die statische Tragfähigkeit der gesamten Konstruktion aus Stützen und Verbindungsmodul ist gewährleistet. Lediglich die Dicke des Elementes wurde angepasst. „Bei der nachträglichen Montage von Balkonen handelt es sich immer um eine passgenaue Lösung: Neben der reinen Zustandsanalyse des Gebäudes müssen alle Faktoren der Statik und Wärmedämmung berücksichtigt werden. Das war auch beim Mehrfamilienhaus in der Mannheimer Straße der Fall. Wir haben das Verbindungsmodul an den Gebäudevorgaben und der Dämmstoffdicke von 10 Zentimetern ausgerichtet“, erläutert Dr. Peter Kaiser, Leiter Marketing und Systemmanagement der Schöck Balkonsysteme GmbH. Mit dem Balkonsystem bietet Schöck somit kein Einzelbauteil, sondern ein Gesamtkonzept an, das einen hohen Anteil an Ingenieursleistung beinhaltet. Prämiertes Projekt Für das umfassende Sanierungskonzept wurde das Projekt „Rintheimer Feld“ bereits im Juli 2009 vom damaligen Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee prämiert: Als eines von fünf „Gold“Preisträgern beim Wettbewerb „Energetische Sanierung von Großwohnsiedlungen auf der Grundlage von integrierten StadtteilentwicklungsKonzepten“ wurde es mit einem Preisgeld von 100000 Euro ausgezeichnet. Eine Fertigstellung des Objektes in der Mannheimer Straße ist im Herbst 2010 anvisiert. Der Abschluss des gesamten Projektes „Rintheimer Feld“ ist bis zum Jahr 2017 geplant. Objekttafel Planung, Projektleitung: Volkswohnung GmbH (Karlsruhe) Planung, Technische Gebäudeausrüstung: KW2Ingenieure (Ettlingen) Vakuum-Isolations-Paneele: Variotec GmbH & Co. KG (Neumarkt) Planung und Ausführung Dämmung: Brillux GmbH & Co. KG (Münster) Balkonanlage: Balkonsysteme von der Schöck Balkonsysteme GmbH (BadenBaden) Neue Balkone, die als Systemlösung für die Bestandsmodernisierung entwickelt wurden, werten die Fassade und den Wohnkomfort für die Siedlungsbewohner des Rintheimer Feldes auf. Schöck Balkonsysteme GmbH (2) Rintheimer Feld: Bei der Sanierung ermöglicht das Schöck Balkonsystem eine einfache nachträgliche Balkonmontage. Die Balkonplatten werden dabei in ein spezielles Verbindungsmodul eingehängt. Gebäudesanierung in Karlsruhe: Das Verbindungsmodul für den Balkonanschluss wurde an die Vakuum-Dämmung angepasst, so dass es nach Fertigstellung der Fassade nur noch dezent herausschaut. Sanierung mit Vakuumdämmung: Um großflächige Wände zu bestücken, werden mehrere Platten in unterschiedlichen Formaten nebeneinander platziert. Die Paneele werden in einem Schienensystem verlegt und annähernd wärmebrückenfrei aneinander gereiht. Brillux GmbH & Co. KG ( 2)
Vor zwei besonderen Herausforderungen standen Planer und Verarbeiter bei der Modernisierung eines Mehrfamilienhauses in München-Schwabing: Das 105 Jahre alte Gebäude sollte um zwei Geschosse mit drei Wohnungen aufgestockt werden. Gleichzeitig sollte die ...
Vor zwei besonderen Herausforderungen standen Planer und Verarbeiter bei der Modernisierung eines Mehrfamilienhauses in München-Schwabing: Das 105 Jahre alte Gebäude sollte um zwei Geschosse mit drei Wohnungen aufgestockt werden. Gleichzeitig sollte die unebene, nicht mehr zeitgemäße Fassade eine moderne Gestaltung mit effizienter Wärmedämmung erhalten. Intelligentes Planungskonzept für neuen Wohnraum Das 1904 errichtete Gebäude wurde den Anforderungen an modernen Wohnraum in mehrfacher Hinsicht nicht mehr gerecht. Die Wohnungen waren sanierungsbedürftig und die Fassade benötigte dringend ein moderneres „Outfit“ sowie eine effiziente Wärmedämmung. Problem bei der Planung der neuen Wohnungen: Der zur Verfügung stehende Platz war begrenzt – in der Grundfläche durch das Haus selbst und in der Höhe durch das Nachbargebäude. So entwickelten die Planer von Donnig + Unterstab Architekten (Rastatt) drei individuelle, zweigeschossige Mini-Häuser, die wie 3D-Puzzle-Teile ineinander geschachtelt sind und platzsparend durch über- und nebeneinander liegende, gegenläufige Treppen erschlossen werden. Die mit der Aufstockung verbundenen Lasten werden über die mit Beton aufgefüllten Schornsteine in die Fundamente geleitet. Sanierung mit vorgehängtem hinterlüfteten Fassadensystem Die Sanierung der Fassade stellte den ausführenden Malerbetrieb Leierer GmbH (Landsberied) vor eine echte Herausforderung. Da der Putz Risse und große Unebenheiten aufwies, kam ein Wärmedämm- Verbundsystem nicht in Frage. Aus diesem Grund fiel die Entscheidung für das vorgehängte hinterlüftete Fassadensystem StoVentec, das zuverlässig hohen Wärme- und Schallschutz bietet und schnell – also wirtschaftlich – montiert werden konnte. Dabei glich die Unterkonstruktion, die entsprechend der statischen Berechnungen positioniert und mit Dübeln befestigt wurde, horizontale und vertikale Unebenheiten in der alten Fassade bis zu einer Tiefe von acht Zentimetern aus. Als Wärmedämmung kamen vlieskaschierte und hydrophob ausgestattete Steinwolleplatten zum Einsatz, als Putzträger StoVentec-Trägerplatten. Die Platten bestehen aus recyceltem Altglas und zeichnen sich durch ein geringes Gewicht aus. Sie sind beidseitig gewebearmiert und können auf der Baustelle mit handelsüblichen Werkzeugen zugeschnitten werden. Als Oberputz kam der grobkörnige, graphitfarbene Modellierputz Stolit Effect zum Einsatz, dessen Applikation in zwei Schritten erfolgte: Zunächst wurde der Putz aufgetragen und abgezogen. Anschließend wurde in die noch nasse Oberfläche der Effect- Sand eingestreut und nach einer kurzen Standzeit mit einer Rolle eingedrückt. So stehen die glatten, dunklen Putzflächen der Fassade nun im Kontrast zu den offen gestalteten „Mini-Häusern“, die mit ihren raumhohen Verglasungen und umlaufenden Balkons das Flair von Penthäusern vermitteln. Die Ränder der beiden Decken sind wie das Bestandsgebäude mit dem vorgehängten Fassadensystem verkleidet, in das unsichtbar die Schienen für die Sonnenschutzvorhänge integriert sind. Objekttafel Bauherr: wuda wurfbaum dantas architects (München) Entwurf: Donnig + Unterstab Architekten (Rastatt) Verarbeiter: Malerbetrieb Leierer GmbH (Landsberied) Fertigstellung: 2009 Die vorgehängte hinterlüftete Fassade gleicht horizontale und vertikale Unebenheiten bis zu einer Tiefe von acht Zentimetern aus. In den oberen Stockwerken sind die Schienen für die Sonnenschutzgardinen in das Fassadensystem integriert. Sto AG (2) Das 1904 errichtete Gebäude wurde komplett saniert und um zwei Stockwerke ergänzt.
Einfachheit, Echtheit, Gradlinigkeit: Das sind die Prinzipien, nach denen der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung von Rheinland-Pfalz (LBB) den Neubau der Musikhochschule in Mainz gestalten wollte. Und dies ist eindrucksvoll gelungen: Vor ...
Einfachheit, Echtheit, Gradlinigkeit: Das sind die Prinzipien, nach denen der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung von Rheinland-Pfalz (LBB) den Neubau der Musikhochschule in Mainz gestalten wollte. Und dies ist eindrucksvoll gelungen: Vor allem die einer Klaviatur ähnelnde Fassade greift diesen Anspruch auf und symbolisiert schon von Weitem sichtbar den Zweck des Hauses – das Musizieren. Gebäudekonzept ganz im Zeichen der Musik Das dreigeschossige, U-förmige Sichtbeton- Gebäude umfasst insgesamt 2 600 Quadratmeter Nutzfläche und wurde mit zwei Flügeln geplant, die durch einen Erschließungsbau – hierin befinden sich Konzertsaal und Studiobühne – verbunden sind. Durch diese Anordnung ist eine klare Trennung in einen „Leise-Trakt“ für Tonstudio, Bibliothek und Verwaltung sowie einen „Laut-Trakt“ für Übungs- und Ausbildungszwecke möglich. Bei der Planung des Fassadenkonzepts verfolgte Entwurfsarchitekt Thomas Seyler vor allem das Ziel, musikalische Motive mit der Fassadenform zu verbinden: „Bildlich wollten wir in der Fassade mit ihren breiteren, vorgehängten hellen Elementen im Wechsel mit den schmaleren, dunkleren Fensterschlitzen die Orgel- bzw. Klaviertastatur aufnehmen.“ Darüber hinaus spielte noch ein weiteres Motiv der Innenarchitektur eine Rolle. Nahezu alle Musizierräume verfügen über eine schräg stehende Wand, die der Schallbrechung dient. Thomas Seyler: „Dieses Motiv wollten wir in die Außenfassade übernehmen mit dem Ziel, die Fassade optisch zu beleben.“ Der Wechsel von schräg stehenden, vorgehängten Fassadenelementen in Verbindung mit den Fensterschlitzen hat für den Betrachter den Effekt, dass je nach Standpunkt die Fenster sichtbar oder auch ganz verdeckt sein können. Vorgehängte, hinterlüftete Fassade auf Aluminiumkonstruktion Insgesamt brachten die Experten der Franzenbau GmbH (Kottenheim) rund 2.000 Quadratmeter vorgehängte und hinterlüftete Fassade aus leicht eingefärbten 12 Millimeter Faserzementplatten auf die darunter liegende, spezielle Aluminium-Sonderkonstruktion auf. Die vorgehängten Elemente aus Eternit sind – abgestimmt auf die Stirnseiten und die Attika aus Sichtbeton – im Wesentlichen sandfarben gehalten. Hinzu kommen einige schwarze Elemente im Bereich der Fensterschlitze. Die Befestigung erfolgte mit dem speziellen Anker-System Tergo von Eternit. Das zweischalige Dämmsystem trennt konsequent die Funktionen von Witterungsschutz und Dämmung. Roland Becker, bei Franzenbau verantwortlich für Fassaden-Konstruktion und -Montage: „Ein Problem war, das enorme Gewicht der Platten statisch korrekt an die Wand zu bringen. Die aufwändige Befestigungskonstruktion ermöglicht es, jede Platte einzeln abzunehmen und bei Schäden auszutauschen.“ Objekttafel Bauherr: Landesbetrieb Liegenschaftsund Baubetreuung von Rheinland- Pfalz (LBB) Architekt : Thomas Seyler Fassade: Generalunternehmer Sturz Metallbau (Aalen-Ebnatz) Fassadenplanung und Montage: Franzenbau GmbH (Kottenheim) Gesamtvolumen: ca. 15 Mio Euro (Fassade: ca. 500 000 Euro) Die neue Musikhochschule bietet unter anderem 36 Unterrichts-, 24 Übungsräume, ein Tonstudio sowie einen Konzert- und ein Orgelsaal. Die Fassade mit ihren breiteren, vorgehängten hellen Elementen im Wechsel mit den schmaleren, dunkleren Fensterschlitzen nimmt das Motiv der Orgel- bzw. Klaviertastatur auf. Matthias Langer, Mainz (2)
In Düsseldorf an der Kaiserswerther Straße 135 stehen zwei wirklich außergewöhnliche Bürogebäude. Die fünfstöckigen, parallel zueinander stehenden und durch einen Verbindungsbau aneinander gekoppelten Bauwerke verfügen über eine 5000 Quadratmeter große ...
In Düsseldorf an der Kaiserswerther Straße 135 stehen zwei wirklich außergewöhnliche Bürogebäude. Die fünfstöckigen, parallel zueinander stehenden und durch einen Verbindungsbau aneinander gekoppelten Bauwerke verfügen über eine 5000 Quadratmeter große und architektonisch sehr auffällige Holzfassade. 10 Jahre nach dem Bau stand die erste planmäßige Renovierung der markanten, vom Architekturbüro Petzinka Pink Architekten Düsseldorf entworfenen Fassadenkonstruktion an. Fassadenkonzept und Konstruktion Das Fassadenkonzept des Bürokomplexes fällt direkt ins Auge. Ringsum verlaufen balkonartig vorgesetzte, leicht gekippte Holzkonstruktionen, die an Pagoden erinnern. Diese kastenförmigen Vorbauten dienen der Beschattung der geschosshohen Glasfronten und fungieren in den oberen Geschossen zusätzlich als Absturzsicherung. Durch die Verwendung von warmtonigem Lärchenholz versprüht die Gebäude einen Hauch Natur in der Großstadt. Die Abfolge der Lamellen und ihre differenzierte Neigung erzeugen ein Wellenlinienmuster, das zusammen mit dem warmen Holzton eine spielerische Note einbringt. Zur Konstruktion: Die Holzfassade setzt sich aus einer Pfosten-Riegel- Konstruktion mit darin eingesetzten Festverglasungen und Fenstertüren zusammen. Die Holzlamellen verändern von unten nach oben ihren Winkel, so dass der Anschluss an die Geschossdecke verdeckt und die Absturzsicherung nach oben hin immer transparenter wird. Haus aus- und wieder angezogen Bei der vom Düsseldorfer Maler- und Umbauunternehmen Werner Tholl GmbH durchgeführten Renovierung wurden vor allem die teils stark verblichenen Holzlatten- Fensterbeschattungen bearbeitet. Geschäftsführer Christoph Tholl erläutert: „Wir haben die gesamte Holzfassade demontiert, behandelt und wieder montiert.“ Insgesamt waren das ca. 5000 Quadratmeter Holzfläche. Vorgabe war, die renovierten Holzteile stets parallel zum Ausbau weiterer Teile so schnell wie möglich wieder einzubauen, damit die Fassade nicht großflächig leer wirkt. Spezielle Imprägnierung und Beschichtung der Hölzer Die Durchführung der Arbeiten erforderte intensive logistische Überlegungen. Die Hölzer wurden mit einem Bauaufzug vom Gerüst nach unten befördert und auf Lkws geladen, die das Material nach einem ausgeklügelten Zeitplan zwei- bis dreimal die Woche in ein eigens angemietetes Lager brachten. Mit der Renovierung waren 15 bis 20 Mitarbeiter über eine Bauzeit von ca. drei Monaten beschäftigt. Nach dem Austrocknen der Lamellen wurden im ersten Arbeitsgang die Reste der Altbeschichtung bis auf das rohe Holz abgeschliffen. Beschädigte oder verwitterte Hölzer wurden ausgetauscht. Dann erfolgte eine Imprägnierung mit Capadur ImprägnierLasur und schließlich wurden die Hölzer dreimal mit Capadur UniversalLasur beschichtet. Auch die Fenster- und Türrahmen wurden abgeschliffen und mit der UniversalLasur eingelassen. Diese ist universell einsetzbar für die farbige Gestaltung und den Schutz von nicht maßhaltigen und maßhaltigen Holzbauteilen im Außenbereich. Sie zeichnet sich durch optimalen Feuchteschutz, Holzschutz und UV-Schutz aus und erwies sich daher bei diesem anspruchsvollen Renovierungsvorhaben als Ideallösung. Die beiden parallel hintereinander stehenden Gebäude sind baugleich und über einen Verbindungsbau miteinander verbunden. Caparol Farben Lacke Bautenschutz/Andreas Wiese (3) Die leicht nach innen gekippen, vorgesetzten Holzkonstruktionen wirken wie Pagoden. Die differenzierte Neigung der Holzlatten erzeugt ein figürliches Wellenlinienmuster.
Die Messe Hannover bietet mit einer überdachten Fläche von fast 500 000 Quadratmetern und 27 Messehallen das größte Messegelände der Welt. Ein großer Teil der Besucher betritt das Gelände über den Nordeingang am Europaplatz. Steigende Besucherzahlen und ...
Die Messe Hannover bietet mit einer überdachten Fläche von fast 500 000 Quadratmetern und 27 Messehallen das größte Messegelände der Welt. Ein großer Teil der Besucher betritt das Gelände über den Nordeingang am Europaplatz. Steigende Besucherzahlen und der Wunsch, Gästen und Ausstellern einen hohen Servicestandard zu bieten, veranlassten die Messe Hannover, in einem Neubau mit offenem Ambiente alle Eingangs- und Servicefunktionen zusammenzufassen. Glasfassaden sorgen für angenehme Atmosphäre Nach Planung des Büros BKR Architekten Ingenieure aus Hannover entstand auf nahezu quadratischem Grundriss ein 12,5 Meter hoher Kubus mit weit auskragendem Dach, der die Messebesucher mit einer einladenden Geste empfängt. Im Inneren wartet eine großzügige, lichte Halle, die Durchblick zum Messegelände gewährt. An Ost- und Westseite sind in zwei Riegelgebäuden Kassen-, Garderoben- und Servicebereiche sowie die Technik untergebracht. Sie verbindet eine Brücke – der entkernte und neu integrierte Büroriegel, der das Messegelände ursprünglich an dieser Stelle abschloss. Unter einer filigranen Flachdachkonstruktion sind alle Bauteile zu einer Einheit zusammengefasst. Für großzügige natürliche Belichtung und eine daraus resultierende angenehme Atmosphäre sorgen die vollflächigen Glasfassaden auf Nord- und Südseite sowie am überwiegenden Teil der Ost- und Westseite. Schlanke Fassade Hinter der schlanken Fassadenkonstruktion aus Stahlprofilen steckt eine aufwändige Ingenieursleistung des ausführenden Unternehmens C + P Industriebau aus Breidenbach, einem Tochterunternehmen der Firmengruppe Christmann & Pfeifer. Das Dach der neuen Halle ruht auf drei Reihen kammerbetongefüllter Stahlstützen, von denen zwei direkt hinter Südund Nordfassade angeordnet sind sowie vier Stützen am Rande des Vordachs. Diese Stützen nehmen sämtliche Bewegungen des Daches und vor allem des etwa 10 Meter auskragenden Vordaches auf, die durch Wind oder andere Witterungseinflüsse entstehen. Da diese Bewegungen nicht auf die Fassade übertragen werden dürfen, ist diese als selbst tragende Stahlkonstruktion ausgebildet. Sie ist lediglich für die vertikale Fixierung an die Stahlstützen angebunden. Die eigens dafür entwickelten Verbindungsteile sind so konzipiert, dass sie die Bewegungen der Stützen aufnehmen können, ohne sie an die Fassade weiterzugeben. Dazu waren neben gutachterlichen Stellungnahmen auch zahlreiche empirische Versuche vor Ort nötig, an denen auch die Entwicklungsabteilung von RP Technik beteiligt war. Profilserie aus Stahl Bei zahlreichen, bereits auf dem Messegelände realisierten Gebäuden hatte man sehr gute Erfahrungen mit den Systemen von RP Technik gemacht. Daher entschied sich C + P Industriebau auch in diesem Fall für die Profile der Serie RP-ISO-hermetic 60N v. Die Profilserie aus Stahl gewährleistet die geforderte Tragfähigkeit bei gleichzeitiger Schlankheit der Konstruktion und ermöglicht große Rasterweiten. Stahl bietet zudem eine hohe statische Belastbarkeit und größtmögliche Sicherheit gegen Einbruch und Vandalismus. Durch die wirtschaftliche Verbindungstechnik der Profile im Schraubund Steckverfahren konnten in Hannover die Kosten der neuen Halle reduziert werden. Zudem konnte mit dem Profilsystem RP-ISO-hermetic 60N der Zeitaufwand der Montage vor Ort deutlich verringert werden. Objekttafel Objekt: Eingangshalle Nord der Messe Hannover Planer: BKR Architekten Ingenieure Verarbeiter: C + P Industriebau Stahlprofilsystem: RP Technik (Bönen) Einladend: Der neue Eingangsbereich der Messe Hannover am Nordeingang „Europaplatz“. Christmann & Pfeifer
Mit Qbiss by trimo hat der Konzern Trimo bereits auf dem Salone del Mobile in Mailand ein neues Fassadensystem aus Metall-Leichtbauelementen eingeführt, das jetzt durch das künstlerische Fassadendesign ArtMe überaus erfolgreich ergänzt wird. Für ArtMe ...
Mit Qbiss by trimo hat der Konzern Trimo bereits auf dem Salone del Mobile in Mailand ein neues Fassadensystem aus Metall-Leichtbauelementen eingeführt, das jetzt durch das künstlerische Fassadendesign ArtMe überaus erfolgreich ergänzt wird. Für ArtMe erhielt Trimo kürzlich den renommierten “Red Dot Product Design Award 2010“. Nicht ohne Grund: Denn ArtMe eröffnet ganz neue, unverwechselbare Gestaltungsmöglichkeiten für Fassadenplaner und Bauherren. Das innovative ArtMe Fassadenelement- Design von Trimo vereint die Ansprüche an Ästhetik und Nachhaltigkeit in einem Produkt und ermöglicht quasi unbegrenzte Formensprache und mehr Individualität in der Systemelementtechnik. Den Produktentwicklern ging es vorrangig darum, mit einfachen Konstruktionen neue visuelle Gestaltungsmöglichkeiten zu eröffnen. Ästhetisch betrachtet erhalten Gebäudefassaden durch ArtMe einen unverwechselbaren Charakter. Trimo bietet standardmäßig drei verschiedene Optiken – Puzzle, Luftblasen und Linien – an und eröffnet damit neue Perspektiven für die Fassadengestaltung mit Metallleichtbauelementen. Mit ArtMe wird die Fassade zur Leinwand, wobei durch die unterschiedlichen Designs und Musteranordnungen große Flächen in attraktive Abschnitte mit lebendigen Landschaften, Bildern oder Grafiken unterteilt werden, was gerade bei großflächigen Projekten oder bei Komplexen mit mehreren gleichen Gebäuden einen erheblichen gestalterischen Vorteil mit sich bringt. Darüber hinaus lässt sich mit ArtMe jedes frei gestaltete Motiv realisieren. Ausgefallene Dekore sind ebenso möglich wie maßgefertigte Firmenkennzeichnungen, Intarsien oder Abbildungen mit Tiefenwirkung bzw. die Simulation beispielsweise einer Ornamentfassade. Mit dem neuen Produkt folgt Trimo dem Ruf der Bau- und Bauzuliefererindustrie, die bei der Entwicklung neuer und verbesserter Produkte auf innovative Baumaterialien und gute Ausstattung setzen. Innovation, Kreativität, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit sind nicht zuletzt die entscheidenden Kriterien für Werkstoffe, die darüber hinaus auch dem Bauwerk in Form und Funktion Unverwechselbarkeit verleihen sollen. Gerade im Metallleichtbau ermöglichen Trimo Produkte mit kontinuierlich gesteigerten Festigkeiten und die weiter verbesserten Verarbeitungseigenschaften hochfester Verbundelemente zusammen mit neuen Fertigungsverfahren innovative Konstruktionen, die sich durch hervorragendes Design und bauphysikalische Ausstattungen auszeichnen. www.qbiss.eu Freuen sich über den Red Dot Product Design Award: Die Verteter von Trimo und Gorenje Design Studio. Puzzle, Luftblasen und Linien: Art- Me eröffnet neue Perspektiven für die innovative Fassadengestaltung mit Metallleichtbauelementen. Trimo (2)
er derzeit noch boomende Fenstermarkt steht vor großen Veränderungen. Grund genug für den Verband Fenster + Fassade (VFF), attraktive Kaufargumente in den öffentlichen Fokus zu rücken. Und zwar mit der langfristig angelegten Marktanreizkampagne ?Neue ...
er derzeit noch boomende Fenstermarkt steht vor großen Veränderungen. Grund genug für den Verband Fenster + Fassade (VFF), attraktive Kaufargumente in den öffentlichen Fokus zu rücken. Und zwar mit der langfristig angelegten Marktanreizkampagne „Neue Fenster sparen Geld“, die der Fensterund Fassadenbranche gezielte Kauf- und Vermarktungsanreize geben soll. Konzipiert wurde die Kampagne vom Arbeitskreis Marketing des VFF unter Vorsitz von Peter Albers. Die Mitglieder des VFF und ihre Handelspartner erhalten insgesamt fünf Informationspakete mit Argumentationshilfen sowie ein Infoblatt mit wichtigen Verkaufsargumenten zu jeweils aktuellen Schwerpunkten – zum Beispiel zu aktuellen Fördertöpfen für Sanierungsmaßnahmen oder zum Thema Energiekosteneinsparung bei der Investition in neue Fenster. Eine Pressekampagne rundet die Initiative ab. www.neue-fenster-sparen-geld.de Gute Argumente für eine Sanierung von Fenstern liefert das Infoblatt „Steuerbonus“ des VFF. Verband Fenster + Fassade
Bereits nach ca. fünf Jahren weisen Lacksysteme, die auf bandbeschichtete Metallleichtbauelemente aufgebracht wurden, erste Schäden auf. Die Lackoberfläche verliert an Glanzgrad, Poren öffnen sich, Farbpigmente werden ausgewaschen. Die Folge sind ...
Bereits nach ca. fünf Jahren weisen Lacksysteme, die auf bandbeschichtete Metallleichtbauelemente aufgebracht wurden, erste Schäden auf. Die Lackoberfläche verliert an Glanzgrad, Poren öffnen sich, Farbpigmente werden ausgewaschen. Die Folge sind Farbveränderungen oder sogar Risse in der Lackoberfläche der Metallelemente, die zu Ablösungen und somit auch zu Korrosionsschäden führen können. Mit dem neuen Beschichtungssystem Colorcoat Prisma bietet der Hersteller Corus Colors ein Beschichtungssystem, das nach eigener Aussage hinsichtlich der Farb- und Korrosionsbeständigkeit sowie der Umformbarkeit gegenüber handelsüblichen 25 µm Polyesterlacken deutlich bessere Werte erreicht. Das Beschichtungssystem Colorcoat Prisma ist eine Flüssigbeschichtung und vereint auf harmonische Art und Weise alle entscheidenden Funktions- und Ausstattungsmerkmale, die der Planer benötigt, um eine ästhetisch ansprechende Fassade zu planen. Es eignet sich für alle Bauaufgaben, bei denen umweltbewusste Gebäudebekleidungen im Fokus stehen – egal ob Lager- oder Bürogebäude, Schule oder Wohnobjekt. Colorcoat Prisma liefert optimale Voraussetzungen für glänzende und glatte Oberflächen. Die aktuelle Farbpalette beinhaltet 27 Vollton- und Metallicfarben, die zu ästhetisch reizvollen Dach- und Fassadengestaltungen inspirieren. Colorcoat Prisma wird auf der Grundlage eines 50 µm Polyurethanlackes mit Polyamidpartikeln hergestellt und übertrifft die Anforderungen der UV-Beständigkeitsklasse RUV4 sowie der Korrosionsbeständigkeitsklasse RC5 (nach DIN EN 10169-2). Darüber hinaus besitzt dieser Lack exzellente Umformungseigenschaften. Ebenfalls neu im Programm ist das Colorcoat HPS200 Ultra. Dieses ist mit seiner hochwertigen Decklackschicht von 200 µm nach Angaben des Herstellers das derzeit nachhaltigste und langlebigste Beschichtungssystem am Markt. Farbige, attraktive und langlebige Fassadengestaltung: Die neuen Beschichtungssysteme von Corus Colors setzen Akzente. www.colorcoat-online.com Farbige, attraktive und langlebige Fassadengestaltung: Die neuen Beschichtungssysteme von Corus Colors setzen Akzente. Corus Colors (2)
Solarlux, Entwickler und Marktführer für Glas-Faltwände, dokumentiert seine Umweltverantwortung nun auch nach außen und hat sich im Juli 2010 nach EN ISO 14001 zertifizieren lassen. Die EN ISO 14001 definiert begrifflich und inhaltlich den Bereich ...
Solarlux, Entwickler und Marktführer für Glas-Faltwände, dokumentiert seine Umweltverantwortung nun auch nach außen und hat sich im Juli 2010 nach EN ISO 14001 zertifizieren lassen. Die EN ISO 14001 definiert begrifflich und inhaltlich den Bereich Umweltmanagement in Unternehmen und hilft, den Umweltschutz systematisch im Management und allen nachgelagerten Betriebsabläufen zu verankern. Somit müssen bei betrieblichen Entscheidungen und Prozessen Umweltaspekte berücksichtigt werden. Dass alle relevanten Umweltvorschriften eingehalten werden, wird durch regelmäßige Überprüfungen eines unabhängigen Zertifizierungsinstitutes gewährleistet. Das erarbeitete Pflichtenheft von Solarlux ist umfangreich: Zahlreiche Einzelmaßnahmen zur Ressourcenschonung und Energieeinsparung sowie Reduzierung des CO2 Ausstoßes sind schon in der Konzeption bzw. bereits in der Umsetzung. Vor allem für internationale Kunden ist das ISO-Zertifikat nun ein verlässlicher Indikator für einen gleichbleibend hohen Qualitäts- und Umweltstandard Das umfassende Zertifizierungs-Audit wurde im Juli 2010 durch die KIWA International Cert GmbH durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen. Die Zertifizierung gilt für Solarlux bis zum Juli 2013. Hierzu finden einmal jährlich Überwachungsaudits statt, 2013 erfolgt dann das Re-Zertifizierungsaudit. www.solarlux.de Solarlux
Die bedarfsgerechte und komfortable automatische Steuerung kraftbetätigter Fenster kann je nach Nutzung und Einbausituation Verletzungsrisiken bergen. Als Antwort darauf hat das Unternehmen Mayser Miniaturschaltleisten entwickelt, deren Profile und ...
Die bedarfsgerechte und komfortable automatische Steuerung kraftbetätigter Fenster kann je nach Nutzung und Einbausituation Verletzungsrisiken bergen. Als Antwort darauf hat das Unternehmen Mayser Miniaturschaltleisten entwickelt, deren Profile und Befestigungsmöglichkeiten sich speziell an den Anforderungen der Gebäudetechnik orientieren. Eines der TopProdukte ist das Profil EKS 038, das sich durch seine sehr kleinen Abmessungen und Biegeradien auszeichnet. Die Einklemmschutzlösungen von Mayser Sicherheitstechnik sind Basis zahlreicher erfolgreich umgesetzter Sicherheitslösungen in öffentlich genutzten Gebäuden. So sichern sie zum Beispiel die Lamellenfenster an der Neuen Messe Stuttgart ab. www.mayser.de Wirksame Absicherung für kraftbetätigte Fenster. Mayser Sicherheitstechnik
Bereits seit Juli 2010 fungiert Bernd Lordieck (31) bei Rockwool Rockpanel B. V. (Roermond, Niederlande) als ?Business Director Germany/ Austria/Switzerland?. Rockpanel produziert Fassadentafeln aus vulkanischem Basaltgestein, die in Europa seit vielen ...
Bereits seit Juli 2010 fungiert Bernd Lordieck (31) bei Rockwool Rockpanel B. V. (Roermond, Niederlande) als „Business Director Germany/ Austria/Switzerland“. Rockpanel produziert Fassadentafeln aus vulkanischem Basaltgestein, die in Europa seit vielen Jahren zur Gestaltung von Fassaden eingesetzt werden. Aufgabe des neuen Business Directors Bernd Lordieck wird sein, die erforderlichen Vertriebsstrukturen und prozesse zu schaffen, die ein weiteres Wachstum des Unternehmens in Zentraleuropa ermöglichen. Der DiplomKaufmann wurde in Deutschland geboren und arbeitete nach Studium und Ausbildung von 2001 bis 2010 im Team der Rockwool Technical Insulation RTI in Gladbeck, zuletzt als Leiter Vertrieb SHK/ Elektro. www.rockpanel.com Bernd Lordieck (31) ist neuer „Business Director Germany/Austria/ Switzerland“ bei Rockpanel. Rockwool Rockpanel B. V.
Eine stetige Weiterbildung ist für eine erfolgreiche berufliche Entwicklung in der Fensterund Fassadenbranche unumgänglich. Nach einjähriger berufsbegleitender Ausbildung erhielten die ersten ?iftFachtechniker Fenster und Fassade? und ?iftFachtechniker ...
Eine stetige Weiterbildung ist für eine erfolgreiche berufliche Entwicklung in der Fensterund Fassadenbranche unumgänglich. Nach einjähriger berufsbegleitender Ausbildung erhielten die ersten „iftFachtechniker Fenster und Fassade“ und „iftFachtechniker Glas“ ihre Urkunde. Dominik Reichert, Guttendörfer GmbH & Co. KG, Ansbach, ist einer Absolventen der Ausbildung zum „iftFachtechniker Fenster und Fassade“ und ist nun für Aufgaben in den Bereichen Planung und Produktion von Bauelementen qualifiziert. „Die Seminare haben mir viel neues theoretisches Wissen vermittelt, welches ich in meinem beruflichen Alltag anwenden kann“, so Dominik Reichert zu seinem gelungenen Abschluss. Die Verwendung von Glas in Fenstern und Fassaden sowie im gesamten baulichen Bereich erfordert ein fundiertes Wissen über Glasprodukte und deren Eigenschaften sowie über Bautechnik und Bauphysik. Gerd Löhr, Häring Fenster und Türen AG, Frenkendorf (CH), ergriff die Gelegenheit im Weiterbildungsprogramm des ift und der Hochschule Rosenheim, die Ausbildung zum „iftFachtechniker Glas“ zu absolvieren. Die Seminare haben bei Gerd Löhr seinen beruflichen Ehrgeiz geweckt: „Ich habe die Themen und Seminare so interessant gefunden, dass ich auf meinen erworbenen Fachtitel aufbauen möchte und einen weiteren Abschluss anstreben werde.“ www.edpro-rosenheim.de Interessierte Teilnehmer in einem ED PRO Seminar an der Hochschule Rosenheim. ift Rosenheim
Aufgrund stetig steigender Nachfrage nach Prüfungen an Fassaden (nach EN 13830) und CWCT beschloss das Prüfzentrum für Bauelemente (PfB), neben dem in der Prüfhalle eingebauten Prüfstand mit 8,8 x 5,8 Metern einen zweiten Fassadenprüfstand auf das ...
Aufgrund stetig steigender Nachfrage nach Prüfungen an Fassaden (nach EN 13830) und CWCT beschloss das Prüfzentrum für Bauelemente (PfB), neben dem in der Prüfhalle eingebauten Prüfstand mit 8,8 x 5,8 Metern einen zweiten Fassadenprüfstand auf das Freigelände zu bauen. So können nun auch zweigeschossige Fassaden sowie die dynamische Schlagregenprüfung nach EN 13050 und den Feldversuch nach DIN EN 13051 bzw. Hose Test nach CWCT / AAMA durchgeführt werden. Der Prüfstand verfügt über eine Öffnung von 6 x 8 Metern, ausreichend für bis zu vier Fassadenfelder einer Elementfassade. Die modulare Bauweise bietet für die Zukunft Möglichkeiten zur Änderung. Zur Montage und Demontage von zu prüfenden Fassadenabschnitten stehen geeignete Hebemittel zur Verfügung. Durch den vertikalen Stahlträger lässt sich die Prüföffnung individuell auf die jeweilige Fassadengröße abstimmen. An die in die Nutschienen des Prüfstands in der Höhe variabel eingehängten Querträger können die individuellen Aufhängungssysteme der jeweiligen Fassadenkonstruktion einfach angeschweißt oder angeschraubt werden. Mit dem Fahrkorb können abschließende Abdichtmaßnahmen vorgenommen werden. Abgeklebt mit Folie, wird die „Prüfstandsleckrate“ ermittelt, bevor es an die erste Prüfung geht. Im Anschluss an die Prüffolge Luftdurchlässigkeit (EN 12153), Schlagregendichtheit (EN 12155), Widerstand gegen Windlast (EN 12179), Wiederholung der Luftdurchlässigkeit, Wiederholung der Schlagregendichtheit und Windlast Sicherheitslast kann auch die Prüfung der Stoßfestigkeit nach DIN EN 14019 mit dem Zwillingsreifen für die Erstprüfung (ITT) zur CEKennzeichnung erfolgen. Ergänzend wurde für die Prüfung der Stoßfestigkeit nach BSI 8200 vorbereitet. www.pfb-rosenheim.de Am neuen Fassadenprüfstand kann auch die dynamische Schlagregenprüfung nach DIN EN 13050 durchgeführt werden. Pfb Rosenheim
Interpane hat jetzt das neue Dreifach-Wärmedämmglas iplus 3LS vorgestellt. Damit greift das Unternehmen den Trend zu 3-fach-Verglasungen auf, welche ideale Lösungen für energetisch hochwertiges Bauen und Sanieren bieten. Durch neuartige ...
Interpane hat jetzt das neue Dreifach-Wärmedämmglas iplus 3LS vorgestellt. Damit greift das Unternehmen den Trend zu 3-fach-Verglasungen auf, welche ideale Lösungen für energetisch hochwertiges Bauen und Sanieren bieten. Durch neuartige Funktionsbeschichtungen erreicht das iplus 3LS bei einem Wärmedämmwert von 0,7 W/m2K (bei Argonfüllung) einen Gesamtenergiedurchlassgrad von bis zu 63 Prozent und eine Lichtdurchlässigkeit von maximal 74 Prozent. Die Folge: Es nutzt die Sonnenwärme effektiver und produziert hohe solare Energiegewinne in der Heizperiode und in der Übergangszeit. Optisch besticht das „Superwarmglas“ durch eine ausgezeichnete Farbneutralität (Ra,D = 98-99). www.interpane.com Das neue „Superwarmglas“ iplus 3LS erzielt strahlungstechnische Spitzenwerte Interpane
Ein moderner Comic-Strip für die Fassade der Werbeagentur oder eine Fensterfront mit orientalischen Mosaiken für das Privathaus: Bedrucktes Glas ist eine immer beliebtere Möglichkeit, den Baustoff Glas imagegerecht zu gestalten. Großflächige Fassaden, ...
Ein moderner Comic-Strip für die Fassade der Werbeagentur oder eine Fensterfront mit orientalischen Mosaiken für das Privathaus: Bedrucktes Glas ist eine immer beliebtere Möglichkeit, den Baustoff Glas imagegerecht zu gestalten. Großflächige Fassaden, kombiniert aus mehrfarbig als Einzelanfertigung gestalteten Glasscheiben waren bis vor kurzer Zeit nahezu unmöglich bzw. zu teuer. Heute ermöglicht dies der Glas-Digitaldruck. Auch kleine und mittlere Stückzahlen aus Glas lassen sich mit dem Digitaldruck- Verfahren nach Angaben des Hunsrücker Glasveredlers Cristalux im Vergleich zum Siebdruck enorm kostengünstig realisieren. Beim digitalen Druck auf Glas werden Grafiken, Bilder, Fotos oder Muster direkt vom PC über eine digitale Druckanlage mit keramischen Farben auf Einscheibensicherheitsglas (ESG) übertragen. Durch die thermische Behandlung des Glases verbinden sich Glas und keramische Farbe dauerhaft. Bis zu sechs Farben lassen sich im Digitaldruck aufbringen. „Damit können wir aus jedem Bild in den gängigen Grafikformaten in ausreichender Auflösung ein individuelles Glas erstellen“, so Volker Kuhn, Verkaufsleiter „Glas im Innenausbau“ bei Cristalux. Geeignet für die keramische Bedruckung sind alle vorgespannten und teilvorgespannten Gläser (ESG, ESG-H, TVG) mit einer Stärke zwischen vier und zwölf Millimetern. Acht Grundfarben sowie ein Ätzton sind frei untereinander mischbar (auch schwarz und weiß), verschiedene Sonderfarben existieren ebenfalls. Als Vorlagen für den Druck eignen sich alle gängigen Grafik-Formate (unter anderem PDF, PS, EPS, TIF, BMP und JPG) mit einer Auflösung von mindestens 360 dpi. Die bedruckten Gläser dürfen maximal 2400 mal 3 700 Millimeter und müssen minimal 400 mal 400 Millimeter groß sein. www.cristalux.de www.arnold-glas.de Ein bunter Blickfang: Die Fassade der Sharonim Mall in Haifa (Israel). Eindrucksvoller Fassadendruck: das Cristec Gebäude im spanischen Murcia. Cristalux (2)
Um die Effizienz zu steigern und die Kosten zu senken, hat das Unternehmen esco Metallbausysteme GmbH für die Ferro-Wictec-Stahlfassadensysteme zusammen mit der SLV München und dem Ingenieurbüro Dr. Schulz ein neues, hocheffizientes Schweißverfahren zur ...
Um die Effizienz zu steigern und die Kosten zu senken, hat das Unternehmen esco Metallbausysteme GmbH für die Ferro-Wictec-Stahlfassadensysteme zusammen mit der SLV München und dem Ingenieurbüro Dr. Schulz ein neues, hocheffizientes Schweißverfahren zur Verbindung von Grundprofil und Unterkonstruktion entwickelt: Die sogenannte MAG-Lochpunktschweißung. Basis bleibt das bekannte MAG-Schweißverfahren, so dass die herkömmlichen Schweißgeräte verwendet werden können. Sie müssen lediglich bis zu einer Leistung von 350 A ausgelegt sein und einen Brenner in Form einer Punktschweißeinrichtung aufweisen. Einzige Besonderheit ist der ebenfalls bei esco daerhältliche Schweißdraht, der speziell auf das neue Verfahren abgestimmt ist. Umfangreiche Versuche im Labor, aber auch bei Verarbeitern belegen, dass die Schweißzeiten im Vergleich zur bisher üblichen Langlochschweißung mehr als halbiert werden können. Die reinen Schweißzeiten pro Punkt liegen bei ca. 2 Sekunden, die Materialkosten sinken auf unter 5 Cent pro Meter. Positiver Nebeneffekt: Die Wärmeeinbringung in die Konstruktion und damit das Verzugsrisiko sinken weiter. Die ermittelten Tragfähigkeitswerte genügen allen bekannten Anforderungen und sind in der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung (Z-14.4- 554) zusammengefasst. Das Verfahren eignet sich für bandverzinkte Grundprofile und für walzblanke Grundprofile, wodurch auch eine nachträgliche Stückverzinkung möglich ist. Für die MAG-Lochpunktschweißung gelten die bekannten Vorgaben für die notwendigen Verfahrensprüfungen – sie lassen sich jedoch in die sowieso erforderlichen allgemein gültigen Verfahrensprüfungen eines Betriebes integrieren. www.esco-online.de Die innovative MAG-Lochpunktschweißung im Vergleich zur Langlochschweißung esco
Die Tendenz zu filigranen Konstruktionen bedingt oft den Einsatz von dünneren Profilen und fordert somit eine höhere Stahlgüte für die Unterkonstruktion. Konnte der Monteur früher davon ausgehen, dass es sich bei den Unterkonstruktionen um Stahlbauteile ...
Die Tendenz zu filigranen Konstruktionen bedingt oft den Einsatz von dünneren Profilen und fordert somit eine höhere Stahlgüte für die Unterkonstruktion. Konnte der Monteur früher davon ausgehen, dass es sich bei den Unterkonstruktionen um Stahlbauteile der Materialgüte „S235“ handelte, so muss er heute damit rechnen, dass „S355“ verlangt wird. In diesem Fall kommt es ganz besonders auf die richtige Befestigungsverbindung an. Mit der neuen Generation SX vom Befestigungshersteller SFS intec steht dem Verleger von Metallleichtbauelementen eine vollständig überarbeitete Produktfamilie zur Verfügung. Das Befestigerkonzept SX ermöglicht nicht nur sichere Setzvorgänge und komfortables Bohren, sondern auch schnelleres Arbeiten und einen breiteren Anwendungsbereich für Anforderungen in unterschiedlichen Stahlqualitäten. Dazu wurden die Bohrspitzen für die jeweiligen Materialien der Unterkonstruktion optimiert, so dass für Stahlunterkonstruktionen der Güten S235 bis S355 bis zu einer Bohrleistung von 14 Millimetern die richtigen Bohrspitzen zum Einsatz kommen. Diese Bohrspitzen durchdringen auch das entsprechende Bekleidungs- oder Dach-Deckungsprofil mühelos von selbst. Alle Befestiger der neuen SX-Generation verfügen über verlängerte und extrem gehärtete Bohrspitzen mit optimierter Geometrie und härterem Gewindeeinlauf. Damit werden ein gleichmäßiger Drehmomentanstieg und eine schonende, qualitativ hochwertige Gewindeeinformung erreicht. Außerdem lässt er sich um bis zu 50 Prozent schneller in die Unterkonstruktion eindrehen als herkömmliche Bohrschrauben. www.sfsintec.biz/de Einfache Montage: Das neue Befestigerkonzept SX ermöglicht komfortables Bohren. SFS intec, Oberursel/CH-Heerbrugg
Hohe Effizienz im Bereich der Wärmedämmung und des Sonnenschutzes bietet die Jet-Gruppe jetzt mit ihrem Systemprodukt Grillodur an. Als Lichtband und Fassadensystem erhältlich, erreicht es mit seinem mehrschaligen Fiberglaspaneel einen U-Wert der ...
Hohe Effizienz im Bereich der Wärmedämmung und des Sonnenschutzes bietet die Jet-Gruppe jetzt mit ihrem Systemprodukt Grillodur an. Als Lichtband und Fassadensystem erhältlich, erreicht es mit seinem mehrschaligen Fiberglaspaneel einen U-Wert der Verglasung bis 0,8 W/m2K sowie einen Gesamt-Energiedurchlass von bis zu 27 Prozent. Der Begriff Grillodur bezeichnet ein mehrschaliges Paneel, das aus mindestens zwei semitransparenten Fiberglasplatten besteht. Mit einem speziellen Klebeverfahren werden die Platten auf einen selbsttragenden Aluminiumgitterrahmen aufgebracht. Das Besondere an dem patentierten Lichtband und Fassadensystem Grillodur ist die spezielle Dämmeinlage im Paneel. Sie bewirkt einen Gesamt-Energiedurchlass von bis zu 27 Prozent. Zudem sorgt die Dämmung für eine homogene und schlagschattenfreie Ausleuchtung der Räume. Dabei werden die Sonnenstrahlen in den lichtlenkenden Grillodur- Elementen mehrfach umgelenkt und durch das Paneel weitergeleitet. Auf diese Weise wird aus der punktförmigen Lichtquelle eine flächenmäßig regelmäßige Beleuchtung. Auch im Bereich der Wärmedämmung kann Grillodur punkten. Mit seinem speziellen Paneelaufbau erreicht es einen U-Wert der Verglasung bis zu 0,8 W/m2K. Dieser Wert unterschreitet deutlich die Maximal- Anforderungen der aktuellen Energie-Einsparverordnung (EnEV 2009) und trägt merklich zur Senkung des Primärenergiebedarfs eines Gebäudes bei. Der besondere Clou bei dem Produkt: Es verbindet die oft diametralen Faktoren blendfreies Tageslicht, eine gute Wärmedämmung und einen hohen Schallschutz. Alle drei Eigenschaften sind bei Grillodur gleichermaßen gut ausgeprägt. So kann mit dem System beispielsweise auch ein Schalldämm- Maß bis zu Rw=36 Dezibel erreicht werden. Darüber hinaus zeichnet sich Grillodur auch seine vielfältigen Einsatz- und Gestaltungsmöglichkeiten aus. Es ist neben dem flachen Element auch als gewölbtes Tageslichtsystem oder als Sattel-Lichtband erhältlich. www.jet-gruppe.de Sporthallen-Bau mit „Grillodur“: Große Lichtflächen leuchten den Raum mit blendfreiem Tageslicht aus und bieten einen wirksamen Sichtschutz von außen. Die Fiberglas-Paneele sind zudem ballwurfsicher und farbbeständig JET-Gruppe, Hüllhorst.
Gerüste zur Anbringung von Wärmedämm-Verbundsystemen an die Fassade stellen Gerüstbauer immer wieder vor Herausforderungen. Deshalb hat Layher jetzt zwei innovative Produkte entwickelt: Den WDVS-Anker und die Layher- Steckkonsole. Beim WDVS-Anker ...
Gerüste zur Anbringung von Wärmedämm-Verbundsystemen an die Fassade stellen Gerüstbauer immer wieder vor Herausforderungen. Deshalb hat Layher jetzt zwei innovative Produkte entwickelt: Den WDVS-Anker und die Layher- Steckkonsole. Beim WDVS-Anker handelt es sich um ein Rahmensystem, das aus zwei Ankerstäben und einer in zwei Längen verfügbaren Ankertraverse besteht. Angebracht werden die Ankerstäbe über Stockschrauben und Kunststoffdübel. Die mittels Kontermuttern biegesteif angeschlossene Ankertraverse ergänzt das System zu einem Rahmen, der die gezielte Einleitung großer Kräfte parallel zur Fassade ermöglicht. Die Layher-Steckkonsole wird lediglich in das vorhandene „Fallsteckerloch“ eingesteckt. Die Montage kann einhändig und ohne Werkzeug erfolgen – in gerade mal 2 Sekunden. Das Anbringen eventuell erforderlicher Fallstecker kann nach Angaben von Layher ebenfalls entfallen. www.layher.com Sicherer Gerüstbau: Der neue WDVS-Anker im Einsatz Layher
?Treffpunkt Fassade? lautet der Titel eines jährlich stattfindenden Fassadenseminars renommierter Industrievertreter, das nun schon zum vierten Mal in bundesdeutschen Großstädten durchgeführt wird. Das diesjährige Seminarangebot umfasst interessante ...
„Treffpunkt Fassade“ lautet der Titel eines jährlich stattfindenden Fassadenseminars renommierter Industrievertreter, das nun schon zum vierten Mal in bundesdeutschen Großstädten durchgeführt wird. Das diesjährige Seminarangebot umfasst interessante Fachvorträge und Praxisberichte zur sicheren Planung und ästhetisch ansprechenden Gestaltung von vorgehängten hinterlüfteten Fassaden“. Dazu bieten die Veranstaltungspartner ALCOA Reynobond, Deutsche Rockwool, Pohl Systea, ThyssenKrupp Steel Europe, Deutsche Steinzeug Keramik GmbH, MPKS und SFS intec den Teilnehmern umfangreiches Knowhow zu Problemlösungen und vielfältige Fachinformationen für die Fassadenplanung im Baubestand und bei Neubauten. Die erste Veranstaltung findet am 25. November 2010 in Hannover, die zweite am 08. Dezember in LeinfeldenEchterdingen statt. Die Fachveranstaltung „Treffpunkt Fassade“ wird von vielen Architektenund Ingenieurkammern als Fortbildung anerkannt. Weitere Informationen unter Telefon 06171 700218. Vorgehängte hinterlüftete Fassaden sind zentrales Thema der aktuellen Veranstaltungsreihe „Treffpunkt Fassade“ SFS intec, Oberursel/CH-Heerbrugg
Nach vier ereignisreichen Messetagen mit 17 200 Besuchern und insgesamt 873 ausstellendenUnternehmen?darunter auch zahlreiche Anbieter von Fassadenlösungen und bauteilen aus Aluminium ? ging am 16. September die Branchenmesse ?Aluminium? zu Ende. Das ...
Nach vier ereignisreichen Messetagen mit 17 200 Besuchern und insgesamt 873 ausstellendenUnternehmen–darunter auch zahlreiche Anbieter von Fassadenlösungen und bauteilen aus Aluminium – ging am 16. September die Branchenmesse „Aluminium“ zu Ende. Das Fazit war einhellig: Nach dem scharfen Abschwung im vergangenen Jahr stehen die Zeichen klar auf Wachstum. Stärkere Nachfrage – unter anderem aus der Solarindustrie – sorgte für teilweise zweistellige Zuwächse bei Herstellern bzw. Verarbeitern. Dass die Weichen für einen weiteren Aufschwung gestellt sind, zeigt auch eine RepräsentativUmfrage, die während der Messe von einem unabhängigen MarktforschungsUnternehmen erhoben wurde. Demnach ist die Investitionsbereitschaft der Industrie wieder deutlich steigend. Entsprechend gut ist auch die Einschätzung der künftigen konjunkturellen Entwicklung der Branche. So erwarten 69 Prozent der befragten Unternehmen eine stark oder leicht steigende Tendenz, 23 Prozent gehen von einer immerhin gleichbleibenden wirtschaftlichen Entwicklung aus; nur 4 Prozent fürchten, dass sich das Geschäftsklima abschwächt. Die nächste Aluminium findet vom 9. bis 11. Oktober 2012 in Düsseldorf statt. www.aluminium-messe.com Besucherrekord in Essen: Die Aluminium-Branche blickt optimistisch in die Zukunft. Aluminium Messe
Der Bundesverband der Deutschen Transportbetonindustrie e. V. (BTB) hatte am 8. und 9. September 2010 die verbandlich organisierten Unternehmen und Partner aus benachbarten Branchen zu seiner Jahresveranstaltung nach Berlin eingeladen. Obwohl die ...
Der Bundesverband der Deutschen Transportbetonindustrie e. V. (BTB) hatte am 8. und 9. September 2010 die verbandlich organisierten Unternehmen und Partner aus benachbarten Branchen zu seiner Jahresveranstaltung nach Berlin eingeladen. Obwohl die Wirtschaftsflaute des vergangenen Jahres in der Branche für einen Absatzrückgang von 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einen 3,1 Prozent geringeren Umsatz (gesamt: 2,5 Mrd. Euro) gesorgt hatte, blickten BTB-Präsident Dr. Erwin Kern und die mehr als 300 in der Hauptstadt anwesenden Branchenvertreter verhalten optimistisch in die Zukunft. Besonders beim nachhaltigen Bauen mit Beton sieht der BTB die Branche gut gerüstet und „fit for future“. Das Themenspektrum der Fachtagung reichte von der aktuellen Revision der europäischen Betonnorm EN 206-1 und der technologischen Zukunft von Transportbeton über Themen wie Alkali-Kieselsäure-Reaktion (AKR) und Logistik bis zu Marktchancen von Transportbeton als Wandbaustoff. www.transportbeton.org Reger Erfahrungsaustausch in Berlin: Teilnehmer der „Praxis Transportbeton“ FASSADE (2)
Die Gütegemeinschaft Planung und Instandsetzung von Betonbauwerken (GUEP) veranstaltet am 4. November 2010 in Krefeld den 5. GUEP Planertag für Planer, Architekten, Bauingenieure und Techniker im Bereich der Betoninstandsetzung. Die Veranstaltung wird ...
Die Gütegemeinschaft Planung und Instandsetzung von Betonbauwerken (GUEP) veranstaltet am 4. November 2010 in Krefeld den 5. GUEP Planertag für Planer, Architekten, Bauingenieure und Techniker im Bereich der Betoninstandsetzung. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Akademie der Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB), Krefeld und thematisiert aktuelle Neuerungen und bautechnische Entwicklungen bei der Instandsetzung von Betonbauwerken. Schwerpunkte in diesem Jahr sind unter anderem die chloridinduzierte Korrosion bei Stahl- und Spannbetonbauwerken und die Oberflächenbeschichtung von Betonflächen. www.guep.de






