Montag, 10. Dezember 2018
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Bauboom setzt sich fort: Umsätze steigen

"Der Boom am Bau setzt sich fort." Mit diesen Worten kommentierte Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, die Konjunkturindikatoren im Bauhauptgewerbe.

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(Quelle: © Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.)

Demnach hätten die Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten für August ein Umsatzplus von nominal 10,6 Prozent gemeldet. Im gesamten Zeitraum von Januar bis August hätten die Umsätze* um 9,3 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum gelegen.

Es wundere ihn somit nicht, dass nur noch zwei Prozent der Bauunternehmen ihre aktuelle Geschäftslage als schlecht beurteilen, wie aus der aktuellen Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) hervorgehe. Demnach würden 72 Prozent ihre derzeitige Lage sogar als gut und 26 Prozent als befriedigend bewerten.

"Für die Zukunft weiter optimistisch"

"Wir sind auch für die Zukunft weiter optimistisch", ergänzte Babiel. "Schließlich erwarten 94 Prozent der Befragten für die kommenden zwölf Monate eine bessere bzw. gleichbleibende Geschäftslage." Angesichts der guten Auftragslage sei das auch kein Wunder. Die Auftragseingänge* lägen schließlich in den ersten acht Monaten um nominal 8,2 Prozent über dem Vorjahr.

Allein im August hätten die Betriebe* 10,4 Prozent mehr Aufträge erhalten als im Vorjahresmonat. Der vom Statistischen Bundesamt berechnete (preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigte) Rückgang des Auftragseingangs zum Vormonat von 1,2 Prozent sei somit kein Anzeichen einer Trendwende der Baukonjunktur, sondern nur Ergebnis des mittlerweile erreichten hohen Auftragsniveaus.

Bauunternehmen rüsten sich für die Zukunft

Babiel: "Um die hohe Nachfrage nach wie vor bedienen zu können, rüsten sich die Bauunternehmen für die Zukunft. Sie planen, nicht nur mehr Beschäftigte einzustellen, sondern auch ihre Investitionen deutlich zu erhöhen." Immerhin hätte im Rahmen der DIHK-Umfrage nahezu jeder fünfte Baubetrieb angegeben, seinen Personalbestand in den kommenden zwölf Monaten aufzustocken. Lediglich sechs Prozent planten, Beschäftigung abzubauen, so wenige wie noch nie.

"Besonders expansive Pläne haben die größeren Unternehmen mit 200 und mehr Beschäftigten: Von ihnen haben 35 Prozent der Befragten angegeben, mehr Leute einstellen zu wollen", erläuterte Babiel die Unternehmenspläne. Zusätzlich beabsichtige jedes vierte Bauunternehmen – aufgrund der mittlerweile erreichten, vergleichsweise hohen Kapazitätsauslastung – seine Investitionen zu erhöhen.

Nur acht Prozent hätten angegeben, sie kürzen zu wollen. Dabei gewänne das Motiv der Kapazitätserweiterung zunehmend an Bedeutung: 26 Prozent der befragten Bauunternehmen hätten dies als Motiv für ihre Investitionen angegeben, zu Beginn des Bauaufschwungs wären es nur 13 Prozent gewesen.

www.bauindustrie.de

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