Sonntag, 16. Dezember 2018
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"Fixrock" widersteht auch längerer Bewitterung

Je komplexer und größer ein Bauvorhaben, desto eher kommt es zu Verzögerungen in einzelnen Bauabschnitten.

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"Fixrock" Dämmplatten für vorgehängte, hinterlüftete Konstruktionen sind durchgehend wasserabweisend, diffusionsoffen und äußerst formstabil. Daran ändert sich auch nichts, wenn sie längere Zeit ungeschützt der Bewitterung ausgesetzt sind. (Foto: © Deutsche Rockwool GmbH & Co. KG)

Nicht selten sind dann auch solche Baustoffe Witterungseinflüssen ausgesetzt, die eigentlich konstruktiv nie mit starker Nässe oder Wind konfrontiert sein sollten. Ob es bei untypisch langer freier Bewitterung zu einer Beschädigung kommt, hängt entscheidend von den Materialeigenschaften des Baustoffes ab.

Dämmstoffhersteller Rcokwool wollte es genau wissen und ließ durch die Technische Universität Berlin Fassadendämmplatten der "Fixrock" Produktfamilie einem realistischen Bewitterungsversuch unterziehen.

Sehr gute Ergebnisse

"Fixrock" Dämmplatten für vorgehängte, hinterlüftete Konstruktionen sind durchgehend wasserabweisend, diffusionsoffen und äußerst formstabil. Die üblicher Weise zu bestehenden Tests zum Verhalten einer Dämmung bei langzeitiger Wasseraufnahme WL(P) gemäß DIN EN 13162 bestehen sie mit sehr guten Ergebnissen.

"Wir raten Verarbeitern gewöhnlich davon ab, gedämmte Fassadenflächen über einen längeren Zeitraum ungeschützt der Bewitterung zu überlassen", erklärt Sascha Karallus, verantwortlicher Produktmanager bei der Deutschen Rcokwool.

Und weiter: "Kommt es bei der Montage der Fassadenbekleidung zu Verzögerungen, ist das allerdings kein allzu großer Grund zur Sorge, wie wir jetzt wissen. Die aktuellen Prüfungen des Instituts für Bauingenieurwesen der TU Berlin zeigen, dass selbst eine Bewitterung von drei Monaten die maßgeblichen Eigenschaften der ‚Fixrock’ Fassadenplatten nicht beeinflusst."

Für Deutschland typische Freibewitterung

HandwerkÜber einen Zyklus von drei Monaten wurden von der TU Berlin testweise Flächen ohne Bekleidung geprüft, die mit "Fixrock 033" bzw. "Fixrock 035" gedämmt wurden. Die Simulation der witterungsbedingten Einwirkungen erfolgte hinsichtlich Schlagregen, Sonnen-/UVA-Einstrahlung, Windanströmung und hygrothermischer Einflüsse. Sie entstehen durch den Wechsel von Hitze-Regen-Zyklen mit Wärme-Kälte-Zyklen.

"Der Versuchsaufbau wurde von der TU Berlin konzipiert und hat sich dabei an anerkannten Zertifizierungsprogrammen und europäischen Leitlinien orientiert," erläutert Karallus. "Das Temperaturspektrum lag zwischen - 20°C und + 50°C und es wurden Windstärken bis 9 Bft simuliert. Lediglich extreme singuläre Wettersituationen wie zum Beispiel Tornados konnten in der Prüfsituation nicht abgebildet werden."

Signifikante Veränderungen blieben aus

Die Bewertung nach dreimonatiger Bewitterung erfolgte sowohl durch visuelle Überprüfung und Messung der Dimensionen Länge, Breite, Dicke im Vergleich zu nicht bewitterten Referenzproben als auch durch die Bestimmung der Wärmeleitfähigkeit und der Wasseraufnahme.

Das Endergebnis des Prüfinstituts nach drei Monaten Freibewitterung fällt überzeugend aus: Es konnten keine signifikanten Veränderungen an der Dämmung nach Bewitterung festgestellt werden. Weder kam es zu Verfärbungen, Aufwollungen oder Ablösungen, noch haben sich die Werte für die Wärmeleitfähigkeit oder die Dimensionen der Dämmplatten verändert.

"Nur bei den Werten für die langzeitige Wasseraufnahme gab es geringfügige Veränderungen. Diese lagen jedoch unterhalb der normativen Grenzen. Die Funktionstüchtigkeit unserer Fassadendämmstoffe bleibt also auch bei ungeplanten Verzögerungen und nach dreimonatiger, landestypischer Bewitterung vollständig erhalten. Allerdings sollten die Versuchsergebnisse aus Berlin niemanden dazu verleiten, von den bewährten Grundlagen der Bauablaufplanung abzuweichen. Nach wie vor gilt, dass gedämmte Flächen auch möglichst zeitnah beplankt und geschlossen werden sollten", so Karallus.

www.rockwool.de

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