Samstag, 23. März 2019
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Spezialgebiet Aluminium-Recycling

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Die Initiative Aluminium und Umwelt im Fenster- und Fassadenbau e.V. (A/U/F e.V.) demonstriert mit ihren 125 Mitgliedsunternehmen einen geschlossenen Produktions- und Recyclingkreislauf für ausgediente Fenster und Fassadenprofile aus Aluminium. Eine positive Ökobilanz und die notwendige Umweltproduktdeklaration (EPD) sind schlagkräftige Argumente für Verarbeiter von Fenstern und Fassaden.

"Die Themen Nachhaltigkeit, CO²-Reduktion und energetische Zertifizierung von Gebäuden bestimmen zunehmend unser operatives Geschäft", erklärt Walter Lonsinger. Für den ehemaligen Chef des Ulmer Systemhauses Hydro Building Systems GmbH (früher Wicona GmbH), der in der Gründungsphase bereits als Vorsitzender der A/U/F tätig war, ist die Zielsetzung der vor 18 Jahren gegründeten Initiative aktueller denn je. "Der Verein organisiert die nachhaltige Entsorgung und Aufbereitung ausgebauter Bauelemente/Bauprofile, von Fenstern, Türen und Fassaden aus Aluminium. Damit wird die Materialwiederverwendung sichergestellt und bei Bedarf dokumentiert. Damit wird ein umweltgerechter und Ressourcen schonender Wertstoffkreislauf des Profilmaterials Aluminium gefördert.", so Walter Lonsinger. Zudem soll der Produktionsanteil von Sekundäraluminium mithilfe des geschlossenen Recycling-Kreislaufes kontinuierlich erhöht werden. Die Mitglieder der A/U/F sind neben den Systemhäusern auch Metallbau-Unternehmen, Bauelementehändler oder Zulieferanten der Metallbauer. Ein individuelles Zertifikat, das jährlich neu ausgestellt wird und die jährliche Überprüfung der Liefermengen, dient als Nachweis der Mitgliedschaft gegenüber Architekten, Planern oder Bauherren. Mehr als 125 Mitglieder haben seit 2011 erkannt, dass die Mitgliedschaft für den eigenen Betrieb einen unverzichtbaren Vorteil darstellt. Es gibt nach Angaben von Fachleuten kaum noch öffentliche Ausschreibungen, die auf eine Umweltproduktdeklaration verzichten. "Selbst wenn der Nachweis einer Wiederverwendung nicht gefordert wird, verschafft die Tatsache, dass aus dem ausgebauten Schrott wieder eine Tür, ein Fenster oder der Teil einer Fassade wird einen unschätzbaren Vorteil", weiß Walter Lonsinger aus vielen Gesprächen mit seinen Mitgliedern.

Ein funktionierender Kreislauf setzt ein funktionierendes Sammelsystem voraus. Dafür sorgt die A/U/F momentan in enger Kooperation mit den Firmen und Recycling-Spezialisten kural und TSR. "Das Netz der Recyclingspezialisten werden wir immer enger knüpfen, damit der Aufwand für unsere Mitglieder überschaubar bleibt. Dazu werden wir künftig auch mit weiteren Partnern noch entsprechende Vereinbarungen schließen. In Düsseldorf präsentieren wir den interessierten Besuchern die Möglichkeiten im Detail. Natürlich sind auch die Hersteller, Halbzeughändler und Recyclingunternehmen aufgefordert, sich über die Chancen zu informieren.", erklärt Walter Lonsinger.

A/U/F auf der ALUMINIUM 2012: Halle 13, Stand S20

www.a-u-f.com

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