Dienstag, 12. Dezember 2017
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R+T Turkey steigert Internationalität

Zur dritten Auflage der R+T Turkey, internationale Fachmesse für Rollladen, Türe/ Toren und Sonnenschutz, kamen vom 1. – 4. März rund 5.000 Besucher (2013: 7.021 Besucher) nach Istanbul.

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104 Aussteller präsentierten Neuheiten und Trends auf der R+T Turkey in Istanbul. (Quelle: Messe Stuttgart / R+T Turkey)

Trotz der aktuellen Situation der Türkei und einem damit einher gehendem Besucherrückgang hat die R+T Turkey mit 36 Prozent an Ausstellern aus dem Ausland (2013: 29 Prozent) ihre Stellung als internationale Plattform der Industrie gefestigt.

"Der Markt wird seinen Weg finden"

"Dass die Auswirkungen der aktuellen Situation in der Türkei auch für uns spürbar sein werden, damit war zu rechnen. Die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts bleibt aus unserer Sicht aber langfristig bestehen. In den nächsten beiden Jahren liegen unsere Bestrebungen darin, die R+T Turkey in ihrem Angebot noch attraktiver zu machen und für die Besucher noch mehr Themen anzubieten", sagt Ulrich Kromer, Sprecher der Geschäftsführung der Messe Stuttgart.

A. Cahit Dinçer, Vizepräsident des türkischen Verbands für Markisen und industrielle Textilien (TBÜD) betont: "Aus jeder Krise erwächst eine Chance. Der Markt wird seinen Weg finden. Wir sind sicher, dass in diesem Zug auch die Bedeutung von Messen weiter steigen wird. Für unsere Mitglieder werden daher die Qualitätssicherung und die Ausbildung von Nachwuchs in den nächsten Jahren bestimmende Themen sein."

Internationalität der Aussteller gestiegen

HandwerkBei 104 Ausstellern insgesamt stieg die Zahl der Aussteller aus dem Ausland im Vergleich zur Vorveranstaltung um sieben Prozent. Neben 66 türkischen Ausstellern und einem deutschen Gemeinschaftsstand stellten Unternehmen aus Belgien, Italien, China, Korea und der Ukraine aus.

Steve Choi, Vertriebsleiter bei Xera Co. Ltd. (Korea) resümiert: "Wir stellen auf der R+T Turkey aus, weil wir hier unsere Kunden aus dem Nahen Osten und Osteuropa treffen möchten. Dieses Mal waren sogar Besucher aus Kirgistan und Georgien bei uns am Stand, eine positive Überraschung für uns. Insgesamt gesehen ist die R+T Turkey hier genau der richtige Standort, um unsere Kunden zu erreichen."

Erwartungen übertroffen

Carsten Brüns, Vertriebsleiter bei sundrape GmbH (Deutschland) begründet die Teilnahme am German Pavilion so: "Für die Türkei ist unsere Perspektive als Firma mit eigener Marke auf diesem großen Markt repräsentiert zu sein, hier wird ja immer noch viel gebaut. Und die Türkei ist auch das Tor zur Welt, wir sind in der ganzen Region - zum Beispiel in Dubai, Kuwait und anderen Emiraten - aktiv. Die Türkei ist dabei der ideale zentrale Punkt, da geht das Konzept der R+T Turkey für uns voll auf."

Die Bedeutung der internationalen Besucher ist auch für die türkischen Aussteller ein wichtiger Grund für die Teilnahme an der R+T Turkey. Uğur Çelik, Geschäftsführer bei Şemsiye Evi (Türkei) berichtet: "Wir hatten zur Hälfte internationale Besucher bei uns am Stand, hauptsächlich aus Iran, Dubai, Libanon, Griechenland und den Balkanstaaten. Auch unsere türkischen Kunden, vor allem aus dem Hotelgewerbe der türkischen Küstenregionen, haben uns besucht. An der aktuellen Wirtschaftssituation gemessen wurden unsere Erwartungen an die Messe sogar übertroffen."

Überzeugende Besucherqualität

HandwerkDie R+T Turkey hat sich sowohl bei Ausstellern als auch Besuchern, trotz der schwierigen aktuellen Lage, etabliert: Über die Hälfte der Besucher (55 Prozent) hat die R+T Turkey zum wiederholten Mal besucht und 88 Prozent haben die nächste Veranstaltung 2019 bereits eingeplant. Die Besucher schätzen den Einfluss der Messe für die Branche als sehr wichtig ein: 81 Prozent sind sicher, dass die Bedeutung der Veranstaltung für die Branche steigen wird.

Beachtenswert ist auch die gleichbleibend hohe Qualität der Fachbesucher: 77 Prozent sind in der Geschäfts-, Unternehmens- oder Betriebsleitung ihres Unternehmens beschäftigt, 70 Prozent an Beschaffungsentscheidungen beteiligt.

Die Hauptherkunftsregionen der ausländischen Besucher (17 Prozent) waren Nordafrika (Marokko, Tunesien), der Nahe Osten (Israel, Jordanien, Libanon) sowie Osteuropa (Rumänien, Ukraine, Bulgarien) und Russland.

www.messe-stuttgart.com.tr/r+t/eng/

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